Behandlungsspektrum
Dekompression der Nerven bei Spinalkanalstenose und Bandscheibenvorfall
Der Begriff Spinalkanalstenose (Spinalstenose, spinale Stenose, Wirbelkanalstenose) bezeichnet eine Verengung des Kanals in der Wirbelsäule, in dem das Rückenmark verläuft. Diese Spinalkanalverengung kann durch Druck auf das Rückenmark, die Nerven und die Blutgefäße zu Rückenschmerzen und bleibenden Nervenschädigungen führen. Die häufigsten Ursachen einer Spinalkanalverengung sind meist verschleißbedingt. Bei der Dekompression wird durch einen operativen Eingriff eine Druckentlastung der eingeengten Nerven erreicht. Grundsätzlich soll die Indikation für eine Spinalkanalstenose-OP gründlich abgewägt werden, da mit ihr besondere Risiken verbunden sind. Eine Spinalkanalstenose-OP sollte nicht erfolgen, bevor nicht alle konservativen und mikroinvasiven Möglichkeiten der Behandlung ausgeschöpft sind.

Physikalische Therapie
Die Behandlungsformen der physikalischen Therapie beruhen auf natürlichen Grundsätzen. Zu diesen Prinzipien zählen Wärme, Gleichstrom, Infrarotstrahlen, Wasseranwendungen und mechanische Behandlungen wie zum Beispiel die Massage.
Sie reduzieren ihre Schmerzen, entspannenden ihre Muskulatur, verbessern ihre Gelenkbeweglichkeit, regen ihren Stoffwechsel mit seinen Selbstheilungsprozessen an und auf natürlicher Grundlage beruhend nahezu nebenwirkungsfrei!

Wirbelsäulen-Chirurgie
Bei Erkrankungen/Verletzungen der Wirbelsäule schöpfen wir zunächst alle verfügbaren, nicht-invasiven Therapiemöglichkeiten aus, um Ihre Beschwerden dauerhaft zu lindern. Erst wenn diese nicht mehr ausreichend sind, um Ihrem Leidensdruck zu reduzieren, bieten wir Ihnen nach sorgfältiger mehrschichtiger Diagnostik und Besprechung mit Ihnen gezielte und bewährte chirurgische Maßnahmen an Die Wirbelsäulen-Chirurgie wird von Frau Laupichler und Herrn Hofmann als ehemals leitende Ärzte der Wirbelsäulenabteilung an der Asklepius Klinik Lindenlohe/Schwandorf seit Jahren erfahren auf höchstem technischen Niveau in unserer Praxis durchgeführt.

Minimal invasive (arthroskopische) Gelenkeingriffe
Eine Arthroskopie (syn. Gelenkspiegelung) (von griechisch arthros = Gelenk und skopein = schauen) ist eine minimal-invasive diagnostische und/oder therapeutische Behandlung von Gelenkerkrankungen über kleine Inzisionen (Arthrotomien) unter Einsatz eines Endoskops (auch: Arthroskop). Außerhalb von Gelenken verwendet man den allgemeinen Begriff Endoskopie (von griechisch éndon = innen und skopein = schauen).
Die arthroskopischen Techniken werden am häufigsten bei den großen Gelenken (Knie-, Schulter-, Hüft-, Ellenbogen- und oberes Sprunggelenk) angewandt. Aufgrund des technischen Fortschritts (kleinere Arthroskope und Instrumente) findet die Arthroskopie in jüngerer Zeit jedoch auch Einzug in kleinere Gelenke (z. B. Handgelenk und unteres Sprunggelenk).
Radiologisch gestützte, wirbelsäulennahe Infiltrationen
Zur Linderung von Rückenbeschwerden (Schmerztherapie) injizieren wir den Wirkstoff mittels einer feinen Nadel nahe an das Schmerzzentrum an der Wirbelsäule. Für größtmögliche Präzision sorgt dabei die Planung und Kontrolle durch Röntgen- oder CT-Aufnahmen.
